Die Zandersaison 2016 ist eröffnet

Na eeeeendlich hat das Warten ein Ende. Die Zandersaison 2016 ist offiziell eröffnet.

Ab dem 01.06.2016 ist in Berlin und Brandenburg zumindest, dass Angeln auf den Liebling vieler Raubfischangler, den Zander, wieder erlaubt. Da auch am 01.06.2016 gutes Wetter angesagt war, habe ich mir gleich einen Tag frei genommen und bin an die Oder gefahren, um den Stachelrittern nachzustellen.

 

Allerdings wollten die Zander nicht so recht beissen. Erst am Abend und dem befischen mehrerer Buhnen bekam ich den ersehnten Biss. Es war zwar kein Riese aber immerhin ein 50er Zander.

 

Somit konnte ich pünktlich und erfolgreich in die Zandersaison für dieses Jahr hinein starten. 🙂


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Angelurlaub auf Rügen

Endlich war es wieder soweit. Die Zeit war gekommen für den nächsten Angelurlaub in Schaprode auf Rügen. Mit dabei waren wieder Ralle, Thomas, Eva und ich.

Wir haben uns 3 Tage Guiding beim Team Boddenangeln gegönnt, um wieder einmal den Boddenhechten, Barschen und Zandern nachstellen zu können. Am 05.10.2015 ging es in der Frühe um 08:00 Uhr vom Hafen in Schaprode los. Unser Guide für die Zeit war Heiko Schumacher.

Da wir den Wunsch hatten auch einmal auf Zander zu angeln und das Wetter für den ersten Tag noch super war, hatte unser Guide Heiko auch gleich eine Idee wo wir die Stachelritter finden würden. Nach einer 30 – 40 minütigen Fahrt waren wir dann im Strelasund angekommen. Dort ging auch gleich richtig zur Sache. Meine ersten Würfe brachten sofort 2 kleinere Zander an’s Band. Das nenne ich einen gelungenen Start.

Weitere Zander konnten auch durch Eva, Ralle und Thomas verhaftet werden, bis es dann am späteren Vormittag ruhiger wurde und die Zander nicht mehr bissen.

Unser Guide Heiko fuhr nun eine weitere Stelle an, wo wir das Boot driften lassen konnten. Die Hechte und Barsche kamen jetzt in Beißlaune. Im Laufe des Tages konnte vor allem Thomas und unser Guide Heiko wirklich sehr gute Barsche fangen. Die Größen waren echt beeindruckend, von 35 cm – 46 cm war alles dabei. Nachdem sich die Hechte ein wenig Zeit gelassen hatten, ging es am frühen Nachmittag auch mit dem beißen der Bodden-Krokos los. Es war am Ende des 1. Tages zwar nicht die erhoffte Meterdame mit dabei, was aber überhaupt nichts ausmachte, da die Angelei dafür äußerst kurzweilig war.

 

Am 2. Tag wurde das Wetter wie angesagt und erwartet im Verlauf schlechter. Unser Guide Heiko fuhr deshalb zuerst einmal die Stellen an die weiter weg lagen und uns am Vortag auch Fisch gebracht hatten. Als der Wind dann immer weiter auffrischte und der Wellengang echt beeindruckend wurde, zogen wir uns in Richtung Schaprode zurück. Hier konnten wir dann noch den Nachmittag lang vernünftige Driften hinlegen und ein paar Hechte und Barsche zum Anbiss überreden.

 

Der 3. Tag ließ es dann vom Wetter her nicht mehr zu, dass uns unser Guide Heiko an entferntere Spots fahren konnte. Die Windstärke war über Nacht auf gute 5 Beaufort hoch gegangen und die Wellenkäme versprüten ihre Gischt. So blieben wir mit dem Boot recht nach bei Schaprode. Bedingt durch das Wetter kamen die Hechte am Vormittag erst einmal nicht auf Touren.

Hier war es wieder Thomas und unser Guide Heiko die ein paar echt tolle Barsche fangen konnten. Thomas hatte sich somit zum Barschkönig unserer Boddentour entwickelt und das als Angel-Einsteiger. Hut ab zu dieser Leistung.

Am Nachmittag kam dann für ca. 1 Stunde einmal die Sonne hervor, was unseren Gemütern echt gut tat, da es bisher sehr zäh lief. Der erhöhte Lichteinfall schien auch plötzlich den Hechten zu gefallen, denn auf einmal knallte es mehrfach in unseren Ruten. Von gefangenen Hechten, guten Nachläufern und kurz vor dem Kescher ausgestiegenen Hechten war alles dabei.

Bei einen der letzten Driften hatte ich dann noch das Glück einen heftigen Einschlag auf meinen Köder verzeichnen zu können. Nach einem schönen Drill, landete eine wunderschöne 95er Hechtdame im Kescher. Ich musste erst einmal lauthals Jubeln, das dies noch geglückt war.

 

Somit beendeten wir unser Guiding und die echt super gelaufene Boddentour 2015. Es war alles mit dabei was wir uns gewünscht hatten, Barsche, Zander und tolle Hechte. Auch Wettermäßig war es ein Erlebnis. Vor allem bei welchem Wellengang man noch Hechte fangen kann. Echt heftig.

 

Hiermit nochmals herzlichen Dank an unseren Guide Heiko und an das ganze Team Boddenangeln. Es war wieder einmal eine gelungene Tour und ein tolles Erlebnis.

Wir kommen auf jeden Fall wieder, dass ist ganz klar.

 

Petri und dicke Fische wünscht Euch allen euer,

Andy


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Angeln im Peenestrom

Am Samstag, den 18.07.2015, waren mein Freund und Angelkollege Ralle und ich am Peenestrom angeln. Es sollte das erste mal ohne Guide sein. Ralle buchte also ein Boot beim Angelcamp Mola-Beach bei Peenemünde.

Als wir in Peenemünde, beim Angelcamp ankamen, verdunkelte sich erst einmal der Himmel und nicht lange danach schüttete es aus allen Wolken. Zusätzlich dazu fing es auch noch an zu gewittern. So konnten wir nur abwarten und uns mit Gesprächen der anderen Gäste und unserer Gastgeber die Zeit vertreiben, da wir so nicht auf das Wasser durften. Das ist natürlich auch richtig so, denn Sicherheit geht halt nun mal vor.

Zum Glück ging der Spuk aber so gegen 11:30 Uhr vorbei und wir konnten das Boot beladen. Nach einer Einweisung in das Boot und Echolot, gab es sogar noch ein paar Tips zu den Angelstellen die erfolgversprechend sind.

Endlich konnte es losgehen. Motor an und raus aus dem Hafen und ab auf den Peenestrom. Bereits die erste Stelle die wir anfuhren hatte eine vielversprechende Struktur, welche man über das Farb-Echolot wunderbar sehen konnte. Ich spielte den Anker-Boy und ließ den Anker langsam auf den Grund sinken, das Boot stand jetzt gut in der Strömung die ganz gut Druck hatte.

Wir machten unsere Angeln startklar und beköderten diese mit typischen Kunst-Zanderködern (Stindshads). Meiner war von der Marke MB-Fishing, also ideal für dicke Zander. Ich entschied mich erst einmal für eine gedecktere Farbe (Rotauge) und einen Jig-Kopf mit 17 Gramm Gewicht. Unter diesem Gewicht war das angeln nicht wirklich möglich, die Strömung war einfach zu stark.

Ich weiß nicht mehr genau wie viele Würfe ich gemacht habe aber nach ca. 15 Minuten bekam ich einen heftigen Biss auf meinen 12,5 cm Shad und ein toller Drill, mit einem kampfstarken Gegner am anderen Ende der Schnur, begann. Nach geschätzten 5 Minuten bekamen wir einen großen Hecht zu Gesicht, der geschätzt, knapp einen Meter hatte und ein ordentliches Gewicht aufwies.

Nach zwei fehlgeschlagenen Handlandungsversuchen, weil der große „Hecht-Kroko“ immer noch zu agil war, entschieden wir uns für das Keschern, damit der Fisch sicher und heil im Boot landet. Die Landung glückte, der Kescher war schon fast zu klein und wir klatschten erst einmal ab. Kumpel Ralle wünschte mir ein fettes Petri Heil und schoss schnell zwei Fotos die ich auch in der Gallerie veröffentlicht habe.

Ja, was soll ich noch groß schreiben. Was für ein gelungener Auftakt in den Angeltag am Peenestrom.

Wir wechselten natürlich noch mehrfach die Angelstellen. Auch an der zweiten Angelstelle, wo wir das Boot verankerten, konnte ich einen Hecht von meinem Köder überzeugen. Bereits der erste Wurf brachte den Hecht an den Haken und das sogar sofort nach dem Auftreffen des Köders auf dem Wasser. Da waren wir natürlich erst einmal perplex. Der Hecht war zwar kleiner, so um die 50 – 60 cm, aber die Schnelligkeit des Bisses war einfach sensationell.

Dann wurde es erst einmal ruhig. Egal welche Stellen wir anfuhren, es ging erst einmal nichts mehr.

Ich erinnerte mich dann aber aus voran gegangenen Guidings an eine Stelle, an der ein paar Zander gehen sollten. Gedacht und losgelegt, wir fuhren die Stelle an. Es dauerte gar nicht lange und der erste halbstarke Zander biss zu. Da mein Kumpel Ralle bisher keinen Zupfer verbuchen konnte, gab ich Ihm meinen Köder. Siehe da, es biss dann auch bei Ihm.

So konnte er dann noch 3 Zander überlisten, ich fing noch einen sportlichen Hecht der sich mit einem Hechtsprung vom Köder befreien konnte und noch einen Zander.

Die Zeit verging so wie im Fluge und es wurde nun auch schon Zeit an die Rückfahrt zu denken. Nachdem wir uns durch Wellenberge bei Gegenwind gekämpft hatten und ordentlich nass wurden, legten wir wieder im Hafen bei Peenemünde an. Freudestrahlend konnten wir berichten, welche Fangerfolge wir erzielt hatten. Es stellte sich heraus, dass unser Boot den Tagessieg davon trug.

So beendeten wir diesen tollen Angeltag. Wir werden ihn so schnell nicht vergessen und werden auf jeden Fall wiederkommen.

 

Ich wünsche allen Tight Lines und viel Petri Heil, Euer Andy.


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Schaproder Boddenhechte

Dieses Jahr sollte es wieder einmal soweit sein, wir wollten den Boddenhechten auf die Schuppen rücken. Wir, dass sind mein Kumpel Ralf und ich und unsere beiden Beginner, meine Schwester Eva und Kumpel Thomas.

Wir waren also am 08. und 09.10.2014 mit unserem Guide Ralph Lubs vom Team Boddenangeln in den Bodden rund um Schaprode auf  Hecht angeln.

Der erste Tag der Tour begrüßte uns mit einem tollen Wetter mit viel Sonne aber auch viel Wind bis Stärke 5 – 6 Beaufort. Wir verzogen uns daher in Windgeschütztere Stellen des Boddens, damit wir auch lange Driften mit dem Boot ab angeln konnten.  Die Hechte zeigten sich in Beisslaune und so wurde es ein super Angeltag. Nach einer tollen Einleitung für unserer Beginner, wie die Köder zu führen sind dauerte es dann auch gar nicht so lange bis Leben in die Ruten kam. Meine Schwester Eva konnte ihren ersten Hecht auf die Schuppen legen. Sie war restlos begeistert, denn es war auch mit 94 cm gleich ein richtig guter Esox und Einstieg in das Raubfischangeln. Auch ich hatte das nötige Quäntchen Glück und konnte im Laufe des Tages 3 Boddenkrokodile zum Anbiss überreden. Einer davon war immerhin 95 cm lang und hat einen schönen Kampf geliefert. Die Boddenhechte sind überhaupt wahnsinnig kämpferisch, dass kann man nur auf den Bodden erleben.

 

Auch mein Freund Thomas hatte Glück. Er hat auf einen 18 cm Hechtgummiköder einen ca. 30 cm großen Barsch gefangen. Sowas hatten wir noch nicht gesehen und haben erst einmal nicht schlecht gestaunt auf was für Ködergrößen sich die Barsche vom Bodden so stürzen.

 

Der zweite Tag unseres Guidings begann erst einmal mit reichlich Regen, da hatten wir schon Sorgen, ob die Ausfahrt überhaupt funktioniert. Dank des Einsatzes unseres Guides bekam mein Kumpel Thomas noch einen Regenschutzanzug, so das alle trocken blieben. Die Hechte ließen sich an diesem Tag sehr bitten. Dennoch konnten wir einige überlisten und Thomas, als einer unserer Angeleinsteiger, fing seinen ersten Hecht. Er war von dem Anbiss so überrascht, das er erst einmal gar nichts sagte und nur mit drillen beschäftigt war. Nun hatte auch er einen 80 + Hecht im Kescher. Auch ich konnte noch einen Hecht überreden auf einen großen 21 cm Shad zu beißen. Somit wurde auch dieser Tag, trotz geringerer Bissfrequenz, ein schöner Angeltag.

 

Den 3. Tag unseres Boddenurlaubs nutzte dann auch mein Freund Ralf um sich zu „entschneidern“. Er hat den halben Tag im Schaproder Hafen geangelt und konnte tatsächlich noch 2 Hechte überlisten.

 

Wir wollten uns auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bedanken. Unser Guide Ralph Lubs hat uns super angeleitet und zum Fisch geführt. Es war einfach eine tolle Stimmung an Bord und gerade für die beiden Angelbeginner (Eva und Thomas) ein unvergessliches Erlebnis.

 

Spätestens im nächsten Jahr kommen wir wieder, dass ist bereits beschlossene Sache.

 

Hier gehts zu den Bildern der Boddentour 2014.


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Ein neuer Tag an der Oder

Am Dienstag den 19.08.2014 hatte ich einen freien Tag den ich, wie soll’s auch anders sein, mit angeln verbringen wollte. Somit machte ich mich gegen 14:30 Uhr auf in Richtung Oder. Das Wetter versprach das es ein schöner Tag werden sollte. Die Sonne lachte und vereinzelt waren Wolken zu sehen. Alles in allem „Raubfisch-Wetter“.

 

Zum Glück hat mich mein Gefühl nicht betrogen. Gleich die erste Buhne die ich anlief, brachte den ersehnten Biss. Nach ca. 6 Würfen war der erste Anfasser zu spüren. Ich ließ meinen Gummifisch mit einer halben Kurbelumdrehung schnell wieder zu Boden sinken. Dann machte es „Tock“. Ich schlug an und der erste Zander befand sich im Drill, den ich zum Glück gewann. Es war kein Riese aber ein Fisch um die 45 cm, damit war ich schon einmal aus dem Schneider.

 

Nach weiteren Versuchen ging an diesem Platz allerdings nichts mehr. Das Wetter verschlechterte sich auch zusehens. Dicke, dunkle Wolken zogen auf und es begann zu regnen. Ich packte erst einmal ein und verzog mich in’s Auto. Nach einer Stunde wurde es wieder ein wenig freundlicher und ich fuhr zu einer anderen Buhne die mir in der Vergangenheit auch schon den ein oder anderen Biss beschert hat.

 

So sollte es auch dieses Mal sein. Da es inzwischen dämmerte, montierte ich einen Chartreuse-farbenen Gummifisch. Nach ungefähr 10 Würfen dann der ersehnte Tock in der Rute. Der Anschlag war schon automatisch und der Fisch hing am Haken. Somit konnte ich einen weiteren Zander landen. Auch dieser war ein Halbstarker, so um die 45 cm lang.

 

Mit diesem Ergebnis sehr zufrieden zog ich von dannen, natürlich mit der Absicht in Kürze wieder vorbei zu schauen, ob die Zander wieder beißfreudig sind. Beide Fische wurden übrigens unverletzt zurückgesetzt.

 

Ein dickes Petri wünscht Euch euer,

Andy


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